Auf dieser Seite berichten wir über Ereignisse und Entwicklungen. Ältere Beiträge finden Sie später in unserem [ Archiv ].
3. Januar 2012
Pater Fritz Arnold lehrt in Ozeanien Am Neujahrstag 2012 hat Pater Fritz Arnold, Mitglied der Kommunität Fürstenzell, das Flugzeug mit Richtung Pazifik bestiegen: Arnold wird 13 Monate im Team des Internationalen Noviziats der Maristen in Tutu, Fidschi, mitwirken und Ordensgeschichte, Spiritualität und Theologie unterrichten. Zehn Novizen aus mehreren Ländern beginnen zurzeit ihren Weg ins Ordensleben und stellen sich der Herausforderung verschiedener Sprachen und Kulturen.
16. Dezember 2011
Zu Besuch bei Pater Rupprecht in Norwegen Seit 2010 ist der aus Deutschland stammende Maristenpater Andreas Rupprecht Pfarrer einer stetig wachsenden norwegischen Gemeinde, die sich über sechs Kommunen mit den zwei Städten Jessheim und Eidsvoll nahe Oslo erstreckt.
Pater Georg Galke hat Andreas Rupprecht an seiner Wirkungsstätte in Norwegen besucht. Seinen Reisebericht können Sie [ hier ] aufrufen oder bebildert in der Ordenszeitschrift kontinente, Ausgabe 1/2012, nachlesen.
24. November 2011 80 Jahre Maristen in Fürstenzell Am Chanel-Tag 1931 wurde die Maristenkommunität im alten Kloster
in Fürstenzell eröffnet. Seitdem sind 80 Jahre vergangen, ein Anlass, Rückblick zu halten und Dank zu sagen. Dazu hatte die Fürstenzeller Gemeinschaft die Mitbrüder, den Bürgermeister, die Schulleitung des Maristengymnasiums, die Benediktinerinnen (lange mit dem Haus verbunden), die Seelsorger der Pfarrei und andere Gäste eingeladen. Anwesend war auch Bischof Bernard Unabali aus Bougainville, der in diesen Tagen die Maristenhäuser in Deutschland besuchte.
Die Maristen haben mehrere Werke in Fürstenzell begonnen. Hierzu zählen das Gymnasium, die theologisch-philosophische Hochschule des Ordens und die Handwerksbetriebe der Brüder. Bis heute nimmt die Kommunität verschiedene seelsorgliche Aufgaben wahr. Anhand von Bildern wurde die Geschichte der Maristen in Fürstenzell veranschaulicht; etliche Zeitzeugen waren gern bereit, aus ihrem Leben zu erzählen.
8. November 2011 Verwandtentreffen in Meppen Wie seit vielen Jahrzehnten gute Praxis, so waren auch diesmal zum Herbst hin die Verwandten der Mitbrüder ins Stammhaus nach Meppen eingeladen. Das Treffen fand am Nachmittag des 6. November statt. Erfreulich ist, dass wiederum auch Angehörige bereits verstorbener Mitbrüder kamen, um Neues zu hören und sich in gemütlicher Runde auszutauschen. Pater Galke zeigte Bilder vom Treffen der Laienmaristen Europas in Lyon und erzählte von seinen Erfahrungen. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Marianum sorgten für den musikalischen Rahmen. Und natürlich standen Kaffee, Tee und Kuchen für alle bereit.
26. Oktober 2011 Zweites Treffen der europäischen Laienmaristen 120 Laienmaristen aus Irland, England, Deutschland, Norwegen, den Niederlanden, Spanien, Italien und Frankreich folgten der Einladung zur Zusammenkunft in Lyon, um Erfahrungen auszutauschen und die Ursprungsstätten des Ordens Le Puy, La Valla, Fourviere, Cerdon und La Neyliére zu besuchen. Begleitet wurden die deutschen Teilnehmer von ihrem geistlichen Direktor Pater Wilhelm Tangen.
Im Rahmen zweier Sitzungstage stellten die verschiedenen Nationen dar, welche Perspektiven sich den Laienmaristen im jeweiligen Land bieten. Es herrschte Einigkeit, dass ihre Aufgabe, den Geist und die Spiritualität der Gesellschaft Mariens am Leben zu halten, im Hinblick auf die geringer werdende Zahl der Maristenpatres und -brüder immer wichtiger werde. Manches wurde auch angesprochen, was den Teilnehmern Sorgen macht: so zum Beispiel der um sich greifende Unglaube und die innerkirchlichen Skandale, die insbesondere von den Laien mit großem Schmerz erlebt würden, weil es, wie es in den Reden deutlich wurde, ihre Kirche sei, die in einer tiefen Krise steckt. Vielleicht sei jetzt die Zeit für eine Kirche, wie Pater Colin, der Gründer der Maristen, sie wollte, eine Kirche, die schlicht und einfach bei den Menschen ist und mit den Menschen geht.
Informationen zu den deutschen Laienmaristen finden Sie [ hier ].
14. September 2011 Pater Provinzial Hubert Bonnet-Eymard zu Gast
Der Provinzial der europäischen Maristen, Hubert Bonnet-Eymard, gebürtiger Franzose, besuchte die Häuser in Dessau, Passau und Fürstenzell und schließlich auch Ahmsen und Meppen, wo eine Sitzung des Provinzialrats stattfand.
Pater Hubert Bonnet-Eymard
wurde im Februar 2010 zum Provinzial der europäischen Maristen gewählt. Er übernahm das Amt vom Iren John Hannan.
Gefragt, welcher Herausforderung sich die Ordensgemeinschaft in Zukunft zu stellen habe, antwortete er: »Als Teil der Gesamtkirche sind die Maristen gefordert, die richtige Sprache und Haltung für ihren Umgang mit den Zeitgenossen des 21. Jahrhunderts zu finden. Können wir unserer Tradition treu sein und gleichzeitig kreativ genug, neue Knospen an unserem alten Baum zu bemerken? Das ist zumindest meine Hoffnung. [...] Ich versuche, die Regionaloberen, die dabei sind, gute Lösungen zu finden, so gut ich kann zu unterstützen. Welche Pläne wir auch entwickeln, wir sollten überzeugt sein, dass jeder Marist seine Berufung zu leben hat, damit wir ihm dabei auf bestmögliche Weise helfen.«
4. Mai 2011
Zuhören ein wichtiger Dienst in der heutigen Zeit
1977 übernahm der Maristenorden die Telefonseelsorge in Passau. Nach den Patres Clemens Kleine, Georg Galke und Josef-Maria Merkl wird diese seit September 2010 von Pater Ludger Werner geleitet. Über die ersten Monate an seiner neuen Wirkungsstätte schreibt er: »Für mich, der das Praktische sieht, waren die ersten Wochen von Aufräumen, Umräumen, Einräumen geprägt. So manche Handwerker habe ich schon kennen gelernt, die uns schnelle Hilfe geleistet haben. So konnte die Renovierung der Räumlichkeiten der Telefonseelsorge angegangen werden. Ehrenamtliche der Telefonseelsorge melden positiv zurück, dass etwas vorwärts geht. In meinen eigenen Räumen fühle ich mich mehr und mehr zuhause.
Pater Ludger Werner SM
Die Telefonseelsorge ist für mich ein neues Arbeitsfeld. Ich habe zwei hauptamtliche Mitarbeiter/innen und 76 ehrenamtliche, wobei manche von ihnen keinen vollen Dienst leisten. Das führt gelegentlich zu Lücken im Dienstplan und hat mich veranlasst, bei den Zeitungen vorstellig zu werden, um auf die TS hinzuweisen und Neue zu werben. [...] Ich bin gefordert, Leitung wahrzunehmen, hörend, hinschauend, lernend und letztlich entscheidend zu gestalten. Diese Baustelle geht nicht so leicht von der Hand wie die äußere. Doch erlebe ich langsam mehr Stand unter den Füßen, so dass Zuversicht aufkommt.« Den ungekürzten Bericht sowie ein Interview mit Pater Merkl zur Telefonseelsorge lesen Sie in der Ordenszeitschrift [ kontinente ], Ausgabe Mai/Juni 2011.
Maristenpatres und -brüder
Europäische Provinz der Gesellschaft Mariens
Region Deutschland